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Donnerstag, 21. Mai 2026
Am heutigen Klassenlagertag stand ein abwechslungsreiches und sportliches Programm auf dem Plan. Nach dem Frühstück machten sich die Schülerinnen und Schüler voller Vorfreude auf den Weg in den Seilpark. Dort erhielten sie zunächst eine ausführliche Instruktion und mussten anschliessend auf einem Probeparcours ihr Können unter Beweis stellen. Danach ging es auf die unterschiedlich anspruchsvollen Kletterpfade, die Mut und Geschicklichkeit verlangten. Die Jugendlichen meisterten die Herausforderungen mit viel Einsatz und hatten dabei sichtlich Spass.
Nach dem Mittagessen und einer wohlverdienten Mittagspause folgte eine zweistündige Gym-Einheit, bei der nochmals voller Einsatz gefragt war. Anschliessend diente ein kurzer Abstecher in den Coop dazu, die Snack-Vorräte wieder aufzufüllen.
Nach einem reichhaltigen Z’Morge ging es an die Kletterwand. Die ausführlichen Anweisungen sowie Sicherheitsmasssnahmen wurden erklärt und dann konnte es bereits ans Klettern gehen. In zweier Teams wurde geklettert und gesichert bis ganz nach oben und wieder runter. Es war sehr streng, aber machte auch viel Spass. Zum Z’Mittag gab es Frühlingsrollen, Reis und ein Dessert. Dann ging es gestärkt zur Tennis- und Badmintonhalle ins Fiescher Dorf. Leider gab es da ein Missverständnis und die Hallen waren doppelt belegt. Nach kurzem Abklären gong ein Teil der Klasse ins Hallenbad und der andere Teil war Basketball spielen. Nach dem Z’Nacht hatte man ein bisschen Freizeit, um das Sportzentrum zu erkunden. Am Abend gab es mit allem Klassen eine Zusammenkunft draussen, es wurden Popcorn und Getränke gereicht. Ein ereignisreicher und toller Tag ging zu Ende.
Am vergangenen Mittwoch, dem 13. Mai 2026, konnte der Sportmorgen der 1. bis 3. Oberstufe endlich durchgeführt werden. Nachdem der Anlass bereits im letzten Jahr aufgrund des schlechten Wetters abgesagt werden musste, sorgten die Wetterbedingungen auch dieses Jahr zunächst für eine Verschiebung um eine Woche. Umso grösser war die Freude, dass der Sportmorgen nun bei trockenen Bedingungen stattfinden konnte.
An diesem Morgen stand das gemeinsame Engagement im Mittelpunkt: Alle Klassen der 3. Oberstufe packten tatkräftig mit an und halfen, den Kinderweg Benzenschwil auf Vordermann zu bringen.
Der Treffpunkt war um 07:30 Uhr im jeweiligen Klassenzimmer. Anschliessend machte sich die Gruppe gemeinsam auf den Spaziergang zum Kinderweg in Benzenschwil. Nach einer kurzen Wartezeit erhielten alle Jugendlichen ihre Aufgaben und konnten tatkräftig mithelfen: Äste wurden gestapelt, Grillstellen erneuert sowie Bach und Hang gesäubert.
Der Einsatz wurde gemeinsam mit der Gemeinde sowie den Verantwortlichen des Kinderwegs organisiert und durchgeführt. Für die wertvolle Zusammenarbeit und die Unterstützung möchten wir uns herzlich bedanken.
Zum gelungenen Abschluss des Einsatzes wurde um 11:00 Uhr gemeinsam eine Wurst grilliert – ein schöner Moment des Zusammenseins nach getaner Arbeit.
Einblick in Wissenschaft und Kultur
Im Rahmen der Projektwoche reisten die Klassen der 3. Real und 3. Sekundarstufe der Schule Merenschwand für drei Tage nach Genf. Die Reise wurde von der Oertli Stiftung unterstützt und von den Lehrpersonen Cedric van Wegberg und Melanie Heil geleitet.
Ein besonderes Highlight war der Besuch des renommierten Forschungsinstituts CERN. Die Schülerinnen und Schüler erhielten spannende Einblicke in die Welt der modernen Physik und konnten vor Ort erleben, wie internationale Forschung funktioniert.
Neben den wissenschaftlichen Eindrücken stand auch die kulturelle Seite der Stadt im Fokus. Die Lernenden erkundeten den Genfer Altstadtbereich und setzten sich aktiv mit der französischen Sprache auseinander. Dabei führten sie Interviews mit Einheimischen und konnten ihre Sprachkompetenzen in authentischen Situationen anwenden.
Die Reise bot eine gelungene Kombination aus fachlichem Lernen, praktischer Anwendung und kultureller Erfahrung und wird den Schülerinnen und Schülern sicher noch lange in Erinnerung bleiben.
Wo vorher quer über die Wiese gelaufen wurde, entsteht nun ein richtiger Weg – und zwar nicht irgendeiner, sondern ein von Schülerinnen und Schülern selbst gebauter. Die Projektgruppe von Raphael Küchler widmete sich der spannenden Aufgabe, einen stabilen und passenden Weg aus Steinplatten zu gestalten.Dabei wurde schnell klar: Hier ist nicht nur Muskelkraft gefragt, sondern auch Köpfchen. Die Steinplatten mussten sorgfältig vermessen, angepasst und wie ein Puzzle zusammengesetzt werden. Da keine exakten Schnitte möglich waren, brauchte es ein gutes Auge und viel Geduld, um die einzelnen Platten optimal zu platzieren.Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten mit Werkzeugen wie Wasserwaage, Vorschlaghammer, Spitzhacke und Doppelmeter – für viele eine ganz neue Erfahrung. Neben handwerklichen Fähigkeiten lernten sie auch wichtige Techniken kennen, etwa das gezielte Setzen von Winkeln oder das Einbauen kleiner Hohlräume, damit überschüssiger Kies abfliessen kann.Das Projekt verlangte Ausdauer, Teamarbeit und körperlichen Einsatz – und am Ende entsteht nicht nur ein Weg, sondern auch ein sichtbares Ergebnis harter Arbeit, auf das alle stolz sein können.
Projektleiter, Raphael Küchler
In diesem Projekt wurde es bunt, rhythmisch – und vor allem unglaublich lecker. Die Schülerinnen und Schüler tauchten während der Projektwoche in die faszinierende Welt Lateinamerikas ein und lernten den Kontinent mit allen Sinnen kennen.Ein grosser Schwerpunkt lag auf der Küche verschiedener Länder. Die Schülerinnen und Schüler bereiteten typische Gerichte aus Brasilien, Mexiko, Kolumbien und Peru zu – und durften diese natürlich auch probieren (ein klarer Vorteil dieses Projekts ). So entstanden beispielsweise brasilianische Pão de Queijo und Brigadeiros, mexikanisches Mole Poblano, kolumbianische Arepas und Empanadas sowie peruanische Spezialitäten wie Lomo Saltado oder Tres Leches.Neben dem Kochen wurde auch getanzt: Beim Salsakurs kamen alle in Bewegung – nicht immer perfekt, aber mit viel Spass und Energie.Ein Projekt, das zeigt: Lernen kann man nicht nur mit dem Kopf, sondern auch mit den Füssen – und dem Magen.
Projektleiterinnen, Fabienne Widmer & Franziska Koch
In diesem Projekt dreht sich alles um die faszinierende Tierwelt Afrikas. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich intensiv mit den „Big 5“ – Elefant, Löwe, Leopard, Büffel und Nashorn – auseinander und lernen deren Lebensweise, Lebensraum und Besonderheiten kennen.Die Woche ist abwechslungsreich gestaltet: Neben spannenden Dokumentationen zu verschiedenen Tieren arbeiten die Schülerinnen und Schüler an eigenen Tierdossiers und bereiten Vorträge vor. Dabei wird recherchiert, geschrieben und präsentiert – ganz im Sinne eines eigenständigen Lernprozesses.Ein besonderes Highlight ist der Ausflug in den Zoo Zürich, bei dem die Tiere hautnah erlebt werden können. So wird das Gelernte direkt mit echten Beobachtungen verknüpft.Ergänzt wird das Projekt durch kreative Elemente wie Musik oder ein Malbuch, wodurch die Schülerinnen und Schüler das Thema auf unterschiedliche Weise vertiefen können.Ein Projekt, das zeigt: Lernen wird besonders spannend, wenn man Wissen mit echten Erlebnissen verbinden kann.
Projektleiterin, Corinne Leupi
Im Projekt „True Crime“ wurde das Schulhaus kurzerhand zum Tatort – natürlich nur im übertragenen Sinne. Die Schülerinnen und Schüler tauchten in die Welt der Spurensicherung ein und arbeiteten wie Kriminaltechniker und Kriminaltechnikerinnen.Ein Highlight war das Sichern von Fingerabdrücken. Mit Grafitpulver wurden Abdrücke sichtbar gemacht, anschliessend mit Klebestreifen aufgenommen und sauber auf Papier übertragen. Im Labor ging es dann noch einen Schritt weiter: Mit der chemischen Substanz Ninhydrin konnten selbst unsichtbare Fingerabdrücke sichtbar gemacht werden – ein Verfahren, das auch in der echten Kriminaltechnik eingesetzt wird. Auch Fussabdrücke wurden gesichert und analysiert, wodurch die Schülerinnen und Schüler weitere Einblicke in die Spurensicherung erhielten.Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten konzentriert und mit grossem Interesse. Dabei wurde nicht nur experimentiert, sondern auch genau beobachtet und dokumentiert – ganz wie bei echten Ermittlungen. Wer weiss, vielleicht wurde hier schon das nächste CSI-Talent entdeckt.
Projektleiterin, Fabienne Maag
Im Schulhaus A entsteht Kunst – und zwar von den Schülerinnen und Schülern selbst. Im Projekt von Carolynn Handschin gestalten sie Leinwände, die später eine Wand im Obergeschoss verschönern sollen.Die kreative Freiheit ist dabei gross: Die Jugendlichen können ihre Leinwände individuell gestalten oder gemeinsam an einem Kunstwerk arbeiten. Einige Werke greifen sogar Themen aus der Gemeinde Merenschwand auf, andere spiegeln persönliche Ideen und Interessen wieder.Besonders spannend ist, dass die Schülerinnen und Schüler nicht nur kreativ arbeiten, sondern auch Verantwortung für den gesamten Prozess übernehmen – von der Planung bis zur Umsetzung. Sie erleben hautnah, wie ein Kunstprojekt entsteht, und tauchen in die Welt der Farben, Formen und Ideen ein.Am Ende bleibt nicht nur ein Kunstwerk, sondern auch ein Stück Persönlichkeit im Schulhaus zurück.
Projektleiterin, Carolynn Handschin